CDU-Stadtratsfraktion fordert einen Unterausschuss zur langfristigen Planung der Grundschulstruktur! Mühlgewannschule könnte auch Standort für eine Förderschule werden!

Angesichts der Diskussionen über die Grundschulstandorte fordert die CDU-Stadtratsfraktion eine langfristige Planung bezogen auf sich verändernde Schülerzahlen. „Es kann nicht sein“, so Gisela Rink, stv. Fraktionsvorsitzende und Sprecherin im Kinder-, Jugend- und Sozialausschuss, „dass wir jedes Jahr nach der Anmeldung der Schulneulinge überlegen müssen, wie die Kinder an den einzelnen Standorten beschult werden können.“ Für das Schuljahr 2019/2020 fehlen nach den derzeitigen Anmeldezahlen an der Haydnschule, an der Schule Bergstraße und an der Waldschule in Fürstenhausen je ein Klassenraum. Nun werden wieder Übergangslösungen angedacht, um die Situation zu bewältigen. Dies sind dann kurzfristig umzusetzende Maßnahmen wie Container, Umgestaltung von Räumen und Einbeziehen von Räumlichkeiten, die an sich zur FGTS-Nutzung vorgesehen sind.

„Wir brauchen ein Konzept, das langfristig trägt, die Schülerzahlen im Blick hat und auch die verstärkte Inanspruchnahme der FGTS (Freiwillige Ganztagsschule) berücksichtigt“, so Gisela Rink,  „alles andere ist nur Flickschusterei und ist Kindern, Eltern und Lehrerkollegien auf Dauer nicht zuzumuten.“ Zu einer langfristigen Planung gehören z.B. die Überlegung, an welchen Standorten wird angebaut und investiert, aber auch wie kann durch die Veränderung der Schulbezirksgrenzen die Situation verbessert werden. „Untrennbar mit diesen Überlegungen ist auch die Frage des Schulbustransportes verbunden“ sagt Kevin Frank, Mitglied im Aufsichtsrat der Völklinger Verkehrsbetriebe (VVB). Wie kann dieser optimiert und auf veränderte Rahmenbedingungen angepasst werden, bzw. könnten geänderte Schulbezirke nicht vielleicht auch eine positive Auswirkung auf den Schülertransport haben?„Diese Fragen sollten in einem Unterausschuss,dem Vertreter der Fraktionen, der Verwaltung und der Schulen angehören, diskutiert und bearbeitet werden“, so Fraktionsvorsitzender Stefan Rabel, „mit dem Ziel eine zukunftssichere Grundschulstruktur zu erhalten.“

Die CDU-Fraktion wird in der Ausschusssitzung für Kinder. Jugend und Soziales (KJS) am Donnerstag auch einen Antrag stellen, die Mühlgewannschule als Standort für eine von Landesseite geplante zusätzliche Förderschule E im Regionalverband vorzuschlagen. Die Förderschulen E sind zurzeit überlastet, Kinder stehen auf einer Warteliste insbesondere im Regionalverband, auch dies belastet unsere Grundschulen. Im Landeshaushalt, der im Dezember verabschiedet wird, stehen sowohl Gelder für Investitionskosten als auch für Personalkosten bereit. Da eine Förderschulklasse eine wesentlich geringere Schülerzahl hat, wären auch die Klassenraumgrößen passend.

Stefan Rabel                                        Gisela Rink,                                          Kevin Frank

Fraktionsvorsitzender                       stv. Fraktionsvorsitzende                  stv. Fraktionsvorsitzender