CDU Völklingen und Bürgerinitiative VK-Stadtmitte treffen sich zur Ortsbegehung

Großes Maß an Übereinstimmung für
Lösungen der Verkehrsprobleme erreicht

 

Zwei Stunden dauerte die Ortsbegehung, zu der sich am 07.06.2010 Vertreter der CDU Fraktion im Stadtrat, der CDU Völklingen Stadtmitte sowie der Bürgerinitiative VK-Stadtmitte trafen. Anlass dieses Treffens war die momentane Verkehrssituation im Wohnviertel Püttlingerstraße/Heinestraße, die viele Anwohner beklagten. Am Ende des Termins waren sich die Anwesenden, unter anderem Fraktionsvorsitzender Stefan Rabel, Ortsvorsitzender Karsten Vitz, Stadtratsmitglied Rüdiger Hirtz, der ehemalige Leiter der Ortspolizei Fritz Bach und Vertreter der Bürgerinitiative Winfried Müller, in vielen Punkten einig.

 

Die sog. Idioteninsel an der Einmündung Püttlinger-/Heinestraße stellt nach Meinung der CDU nicht nur eine ständige Gefahr für Fußgänger insbesondere auch für Schüler dar, sie ist auch nach Ansicht der BI schlicht ein „Fossil“. Auf Antrag von Karsten Vitz müsse sie nach Fertigstellung des neuen Kreisverkehrs höhe Lidl/Autohaus Heisel durch eine bauliche Umgestaltung mit Fußgängerampel auch unter der Maßgabe der Schulwegsicherung beseitigt werden. Auch der sehr begrüßenswerte Neubau einer Kindertagesstätte im Bereich der Haydnschule mache aus Sicherheitsgründen eine weitere Verkehrsberuhigung notwendig, denn trotz 30km/h-Zone werde in diesem Bereich viel zu oft eine angemessene Geschwindigkeit weit übertreten. Durch zwei „Verschwenkungsbereiche“ könne nicht nur Rasern Einhalt geboten werden, sondern auch Parkplätze für Schul- und Kita-Besucher geschaffen werden.

 

Die Sperrung der Durchfahrt Blumenstraße betreffend warnen beide Seiten vor Schnellschüssen. Viel mehr sollen erst weitere Ergebnisse der von Oberbürgermeister Klaus Lorig angeordneten Untersuchungen abgewartet werden. „Ziel- und Quellverkehr müssen getrennt werden. Wenn diese Prämisse beachtet wird, zeichnen sich auch vernünftige und kostensparende Lösungsmöglichkeiten für alle ab,“ so Fraktionsvorsitzender Rabel. Die Sperrung der Blumenstraße bringe zwar für ein paar Anwohner eine Entlastung, bedeute aber gleichzeitig eine Belastung vieler anderer Anwohner. Nicht nur die Eupener Straße, die nun als Zufahrt zur Blumenstraße fungieren müsse, verzeichne ein erhöhtes Verkehrsaufkommen, auch und vor allem die Umleitungsstrecke führe zu einer erheblichen Mehrbelastung der Püttlinger- und der Gartenstraße sowie auch der Hohenzollern- und Heinestraße. Daher lehnen CDU Stadtmitte und Bürgerinitiative die Verkehrssperrung mit Problemverlagerung auf andere Straßen ab.

 

Für die Kreuzung Heine-/Hohenzollernstraße fordert die BI eine Kreisellösung, ähnlich der der Kühlweinstraße. „Nach wenigen Umbauten der Kreuzung ist der Stau weg“ so Müller. Fraktionsvorsitzender Rabel sagte zu, dass seine Fraktion die Verwaltung um eine entsprechende Machbarkeitsstudie bitten werde. Dem Vorschlag der BI zwischen Hohenzollern- Und Moltkestraße ein Tempo 30 Limit anzuordnen, ist Oberbürgermeister Klaus Lorig schon jetzt „schnell und unbürokratisch“ nachgekommen. Hierfür und für die Bereitschaft zum Dialog sprach Winfried Müller für die BI-Heinestraße ein besonderes Lob aus.

 

Die Forderung der Stadtratsfraktion und der CDU Stadtmitte an die Adresse von Verkehrsministerin Simone Peter, eine Ost-Tangente zu bauen, bleibt weiter bestehen und wird auch von der BI umfassend unterstützt. Die auch von Oberbürgermeister Klaus Lorig geforderte Umgehungsstraße müsse dringend gebaut werden, um den unsäglichen Verkehrsbelastungen der Völklinger Heinestraße endlich ein Ende zu setzen. „Die Verkehrsteilnehmer, die durch Völklingen hindurch auf die Autobahn wollen sowie der Schwerlastverkehr sollen auf eine Umgehungsstraße“ stellte Vitz klar.