Kohleschlammabbau in Kleinrosseln und Transporte über deutsches Gebiet: Nach Info-Termin in Forbach bleiben Fragen offen

Auf Einladung der Sous-Préfecture in Forbach und nach Vermittlung des französischen Generalkonsuls konnten sich Vertreter der Völklinger Ratsfraktionen bei einem Informationstermin in Forbach über den aktuellen französischen Planungsstand zum Abbau und Transport von Kohleschlämmen informieren. Dabei wurden in erfreulicher Offenheit die französischen Planungen dargelegt und Nachfragen beantwortet. Ungeklärt blieben aber Fragen zur Verkehrsführung der Kohleschlammtransporte über deutsches Gebiet.

 

Die Veranstaltung, an der auf Völklinger Seite neben Vertretern der Ratsfraktionen auch Bürgermeister Wolfgang Bintz, als Vertreter der französischen Seite die Sous-Präfektin Sylvie Houspic, der französische Generalkonsul im Saarland Philippe Cerf sowie Mitarbeiter des Kraftwerks Carlingen und der französischen Genehmigungsbehörde teilnahmen, fand in einer sehr konstruktiven und offenen Atmosphäre statt. Die französischen Partner beantworteten alle sie betreffenden Fragen zum Projekt und sagten zudem zu, noch fehlende Dokumente ins Deutsche zu übersetzen und zu übersenden.

 

Ungeklärt blieben Fragen der Völklinger Teilnehmer zur beabsichtigten Streckenführung über saarländisches Gebiet für die Kohleschlammtransporte zwischen Kleinrosseln und Carlingen, die in die Zuständigkeit der saarländischen Behörden fallen. Hierbei geht es unter anderem um Fragen der Verkehrssicherheit, das zu erwartende Verkehrsaufkommens und in der Folge um ein zu befürchtendes erhöhtes Verkehrsaufkommen vor allem im Stadtteil Geislautern.

 

Die CDU-Stadtratsfraktion hat deshalb beantragt, zu dieser Problematik und zur Genehmigungssituation den Landesbetrieb für Straßenbau und den SaarForst Landesbetrieb in der nächsten Sitzung des Stadtratsausschusses für Stadtentwicklung und Umwelt berichten zu lassen.

 

Stefan Rabel

Vorsitzender der CDU-Stadtratsfraktion