Lösung für das Bolzplatz-Problem in Fürstenhausen zeichnet sich ab

In der Stadtratssitzung am 11. Mai wurde einstimmig beschlossen, dem Bebauungsplan zur Verlagerung des Bolzplatzes in Fürstenhausen mit Änderungen zuzustimmen. Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Gisela Rink machte in dieser Sitzung nochmals deutlich, daß die CDU-Fraktion nicht für einen Rückbau des alten Platzes gestimmt hatte, sondern die gerichtliche Auseinandersetzung mit der Klage der Anwohnerfamilie nicht gescheut hätte.
Allerdings wurde von seiten der Verwaltung immer wieder betont, daß eine Rücknahme der vom OB unterschriebenen Vereinbarung nicht möglich wäre.
Der jetzige Bebauungsplan beruht auf einem Alternativvorschlag der Verwaltung, allerdings ist dieser nicht optimal und vor allem mit dem geplanten Lärmschutzwall eine Zumutung für andere Anwohner und hat keine – wie in der Sitzungsvorlage beschrieben – „positive Auswirkung auf das Plangebiet und die unmittelbare Umgebung“. Daher wird es auf der Grundlage einer neuen Sportanlagenlärmschutzverordnung, die nächste Woche im Bundestag beschlossen werden soll, ein verändertes Lärmschutzgutachten für den Neubau des Bolzplatzes und den Rückbau des Lärmschutzwalles geben.
„Die CDU hofft, daß es nun doch zu einem guten Ende der unsäglichen und unendlichen Geschichte des Bolzplatzes kommt und die Kinder sich wieder auf dem Bolzplatz austoben können“, so Gisela Rink, stellvertr. Vorsitzende der CDU Stadtratsfraktion und Vorsitzende der CDU Fürstenhausen.