Manfred Jost verabschiedet sich von Fürstenhausen!

Angesichts der Forderung zum Baustopp für den Sportplatz Fürstenhausen nimmt die stellvertretende CDU-Stadtratsfraktionsvorsitzende und CDU-Stadtverbandvorsitzende Gisela Rink Stellung:

Als völlig unmöglich und als ein Schlag ins Gesicht aller Fürstenhausener Bürger sieht Gisela Rink, MdL, stellvertretende CDU Fraktionsvorsitzende im Stadtrat und Vorsitzende des CDU Stadtverbandes, die Forderung von Manfred Jost (B90/ Die Grünen) auf sofortigen Baustopp der Arbeiten am Sportplatz Fürstenhausen.

„Der letzte Woche erfolgte Spatenstich ist das Signal für den Beginn der dringend notwendigen Stadtteilentwicklung, jeder, der sich ernsthaft mit der Neugestaltung des Stadtteiles befasst, weiß, dass es ohne Sanierung des Sportplatzes keine weitere Entwicklung geben kann,“ so Gisela Rink. „Dies bedeutet, dass der von Jost geforderte Baustopp ein Ende der Stadtteilentwicklung in Fürstenhausen nach sich zieht!“

Völlig unverständlich und den Bürger getäuscht erscheint diese Forderung auch, nachdem B90/ Die Grünen in ihrem Wahlkampfflyer vom Mai 2014 noch anprangerten, dass Fürstenhausen noch immer „unter den Auswirkungen des hemmungslosen Bergbaus leidet. Noch nicht einmal in Ansätzen ist erkennbar, wie Fürstenhausen die Attraktivität zurückerlangen kann, die es einmal hatte“, so die Forderung im Kommunalwahlkampf.

Nun sind Ansätze da, und diese sollen nun gestoppt werden. Zur Umsetzung des Konzeptes „Neue Mitte Fürstenhausen“ ist die Sanierung und Umgestaltung des Sportplatzes existenziell wichtig, erst danach kann die Gestaltung des Dorfplatzes in Angriff genommen werden und dadurch gewinnt die Ortsmitte neue Attraktivität, die auch für den interessierten Investor des Seniorenheimes wichtig ist.

Die Stadt hat die Flächen von der RAG zu günstigen Konditionen erworben, Städtebaufördermittel sind von Seiten des Landes bereitgestellt und zugesagt – auch dies waren Forderungen von Herrn Jost – und nun soll alles gestoppt werden?

Dies ist nicht zu verstehen, Fürstenhausen ist ein Stadtteil, der viele Jahre gebeutelt wurde, er hat einen Neuanfang verdient und darf nicht – wegen anderer Probleme – wieder zurückgestellt werden. Auch ein Verein, wie der Sportverein Fürstenhausen, der das Ortsgeschehen seit Jahren mitgestaltet mit Martinsfeier, Mitwirkung beim Dorffest, darf nicht von seinem Platz vertrieben werden. Auch dieser Verein hat eine neue Chance verdient!

Für die CDU hat die Neugestaltung des Stadtteiles Fürstenhausen Priorität, insbesondere da auch RAG und das Land diese Maßnahme unterstützen, es gilt den Blick nach vorne zu richten und einen gebeutelten Stadtteil, der auch von der Bevölkerungsentwicklung sich positiv zeigt, weiter zu entwickeln und von Seiten der CDU werden wir die Verwaltungsspitze in diesem Bestreben unterstützen.