Negative Auswirkungen der Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke auf die Stadtwerke

In seiner Funktion als Aufsichtsratsmitglied der Stadtwerke Holding hat der Vorsitzende der CDU-Stadtratsfraktion Völklingen, Stefan Rabel, für die nächste Sitzung des Aufsichtsrates einen Bericht des Aufsichtsratsvorsitzenden und der Geschäftsführung über die möglichen Auswirkungen der Laufzeitverlängerung für deutsche Atomkraftwerke auf kommunale Energieunternehmen insgesamt und die Stadtwerke Völklingen im Besonderen beantragt.

 

In den letzten Tagen waren von verschiedener Seite – so etwa vom Verband kommunaler Unternehmen (VKU) oder der Verbundgruppe kommunaler Energieunternehmen 8KU – für Stadtwerke negative Auswirkungen bei verlängerten Laufzeiten für Atomkraftwerke in Deutschland befürchtet worden, da unter anderem die Auslastung des Kraftwerkeparks der städtischen Unternehmen sinke, politische Verlässlichkeit hinsichtlich der vorgenommenen Investitionen in Kraftwerke Schaden leide und Investitionen in umweltfreundliche Energieversorgung gefährdet seien.

Sollten tatsächlich negative Auswirkungen auch für die Stadtwerke Völklingen in diesem Zusammenhang eintreten, so Stefan Rabel, werde eine Befassung und Stellungnahme des Stadtrates notwendig, zumal gegebenenfalls seitens der Länder über den Bundesrat noch Einflussnahme möglich sein könnte. In diesem Fall sollte auch eine gemeinsame Position der saarländischen Kommunen und kommunalen Energieunternehmen gesucht werden.

 

Stefan Rabel
Vorsitzender der CDU-Stadtratsfraktion Völklingen
Mitglied im Aufsichtsrat der Stadtwerke Völklingen Holding